A Travellerspoint blog

Hong Kong

McDonalds wird sexy!

Ich habe gesündigt! Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen!

overcast
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JAAAA, ich war bei Mc-Die-Welt-Schmeckt-Überall-Gleich-Donalds. Auch wenn es mit unserer Kultur nichts gemein hat, ist ein Besuch doch immer wieder wie eine Heimkehr nach langer Reise. Und was erblicken da meine Augen? Prangt doch jetzt tatsächlich ein grosses, gelbes M auf der rechten Gesässtasche jeder Mitarbeiter-Jeans! Jetzt wird sogar der Hintern zur Corporate-Identity dazugezählt. Wird er nun zukünftig Einstellungskriterium? Schliesslich soll den Gästen ja beim Anblick der Eigenwerbung nicht der Appetit vergehen... Aber darf ich da überhaupt hinschauen? Oder ist das dann schon sexuelle Belästigung? Na, in Deutschland wird es das wohl nicht geben, ich höre schon den Ruf: "Das ist Sexismus!" Ja und? Wenn es denn den Umsatz (und nur den!!!) nach oben treibt...

Und noch weitere Neuerungen. Die M-Invasoren stellen sich ganz auf ihre lokale Zielgruppe ein. Es gibt den Hamburger auch mit Reis-Crackern als Brötchenersatz. Meine Experimentierfreudigkeit hat sich aber dennoch erstmal auf die neuen Wir-können-auch-kopieren - Kaffeemöglichkeiten beschränkt. Hier gibt es jetzt alles was Starbucks um die Ecke auch anbietet. Genehmigen Sie sich zuerst die Blutverfettung mit Hilfe unserer bewährten McDonalds-Produkte , um dann mit einem kräftigen Schluck McCafe-Kaffees den Herzinfarkt zu beschleunigen. Na das nenn ich Kundenservice, endlich mal alles aus einer Hand!

Posted by Kays Welt 22.11.2006 7:13 AM Archived in Hong Kong Comments (0)

Ich fühl mich 3-Wetter-Taft

Die Probleme eines Jetset-Touristen

all seasons in one day 23 °C
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Morgens Bangkok, die Sonne brennt, aber die Frisur sitzt
Mittags Macau, bewölkt und windig, aber die Frisur sitzt
Abends Hongkong, very british - es regnet, aber die Frisur...scheiss auf die Frisur, ich bin klitschnass!

Tja, das ist die Kurzform meines heutigen Jetset-Tages. Nach verspätetem Abflug aus Bangkok (Billig-Airline halt...), einer Stadt-Stau-Rundfahrt mit Linienbus in Macau und einer 1 stündigen Bootsfahrt bin ich nun in Hongkong angekommen.

Mein Hostel ist schon ein bisschen merkwürdig. Das Haus hat 15 Stockwerke, die völlig unterschiedlich genutzt werden: Geschäfte, Werkstätten, Wohnungen und eben Hostels. Ich bin, welch ein (Un)glück, im 13. Stockwerk gelandet. Hätte aber auch jedes andere sein können, denn die Chinesen, gar nicht blöd, haben hier mehrere wohlklingende Hostels in diesem Haus. Ob nun Travellers-, USA- oder Kowloon-Hostel - hinter allen verbirgt sich doch nur ein und derselbe Inhaber. Die Dorms sind wie immer, nur die Bade-"zimmer" haben eher japanischen Charakter. Auf weniger als 1 Quadratmeter sind Toilette, Waschbecken und ein Duschkopf untergebracht. Jetzt hab ich eine Vorstellung, was wir Deutsche wohl unter "Nasszelle" zu verstehen haben! winkend

Ich hab dann am Fahrstuhl, der nur eingeschränkte Servicezeiten hat, noch einen Engländer aufgegabbelt - wir sind dann zusammen zum China-Imbiss um die Ecke und schlussendlich dann in einem englischen Pub gelandet. Zum Guiness gab es noch Jazz-Musik. Das muss man sich mal vorstellen, englisches Bier in einem englisch aussehenden Pub, um einen herum fast nur westlich aussehende Mitsäufer und dazu eine Jazz-combo, die bis aus einen Alibi-Briten aus Asiaten (wohl Philipinos) besteht. Netter Mix, auch wenn der Jazz eher auswendig gelernt wirkt. Aber dieser Mix der Kulturen bestimmt das Leben hier...

Posted by Kays Welt 21.11.2006 2:41 PM Archived in Hong Kong Comments (0)

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