Alles Roger in ... Kambodscha
Chau Doc - Tja, heute heisst es wieder einmal Abschied nehmen, wieder ist die Zeit des Visums abgelaufen und ich werde in ein anderes Land weiterziehen.
20.01.2007
29 °C
Vietnam ist mehr als nur eine Reise wert und es war schön, das Land jetzt noch zu erleben. In einigen Jahren wird sich sicherlich vieles gewandelt haben. Trotz 30 Tagen hab ich bei weitem nicht alles gesehen, es ist vieles offen geblieben, so dass ich bald mal wieder zurückkehren muss!
Nach einer verdammt kurzen Nacht ist aufstehen um 6 Uhr morgens angesagt, viel zu früh für mich!
Um 7.30 Ihr gehts los. Aus der erhofften schnellen Fahrt nach Kambodscha wird wohl nix, dass ganze ist als Touri-reise angelegt. So geht es erstmal zur Fischfarm, wo uns unsere Führerin begeistert präsentiert, wie verrückt sich Fische um ein paar Kügelchen Futter "prügeln" können. Die Fischfarmen sind mehr oder weniger schwimmende Häuser, unter denen dann die Fische in Käfigen schwimmen. Futterreste und die Hinterlassenschaften desselben schwämmt ja der Mekong fort. Im Anschluss geht es weiter zu einem Minority-Village - also in Sachen "wie nehme ich einen Touristen aus" sind sie glaube ich keine Minderheit mehr in Vietnam.
Nach diesen Programmpunkten geht es nun in Richtung Grenze. Entlang von Kanälen, schwimmenden Häusern und Reisfeldern bewegen wir uns langsam auf die Grenze zu. Überall wird unser Boot von einheimischen Kindern begeistert empfangen, manche können sogar schon "Hello money" sagen. Für die meisten unserer Mitreisenden dürfte die Bezeichnung wohl ausdrücklich zustimmen!
Gegen 11.00 kommen wir an der Grenze an und werden erstmal in ein Restaurant gleich neben dem Fluss verfrachtet. Anne und ich nutzen die Chance, unsere mitgebrachten Brote zu schmieren und zu verzehren. Alles wartet jetzt nur noch auf die Öffnung der Grenze, selbst unsere Reisebegletung wird langsam nervös. Um 13.00 gehts los...oder auch nicht. Denn der Strom fuer das Gepaeckdurchleuchtungsgerät versagt heute, so dass unser Gepäck mal ohne Prüfung durchkommt!
Dann halt nur der Stempel und schon geht es auf den neuen Dampfer, der soeben aus Kambodscha eingetroffen ist.
Nun geht es etwas schneller und bequemer zu, d.h. kein Sightseeing mehr, ausser die schönen Dinge neben dem Boot. Übrigens, was hier so breit aussieht ist kein See, sondern der Mekong. Nach gut 3 Stunden Fahrt werden wir an einer Fabrikhalle "ausgeschifft" und weiter gehts mit dem Bus. Vom Sonnenuntergang begleitet erreichen wir nun endlich Phnom Penh!







